München (dpa) - Das Münchner Landgericht fällt im Steuerprozess gegen Uli Hoeneß mit großer Wahrscheinlichkeit schon morgen das Urteil. Im schlimmsten Fall droht dem FC Bayern-Präsidenten eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren, sofern das Gericht einen besonders schweren Fall von Steuerhinterziehung bejahen sollte. Die Kammer geht dabei von einer Steuerschuld von 27,2 Millionen Euro aus - und nicht von den 3,5 Millionen, welche die Staatsanwaltschaft dem Präsidenten des FC Bayern in der Anklage vorgeworfen hatte.