Atlanta (dpa) Nach rund 30 Jahren im Gefängnis im US-Staat Louisiana ist Medienberichten zufolge einer der am längsten einsitzenden US-Todeskandidaten in die Freiheit entlassen worden. Der Grund: Neue Informationen hätten seine Unschuld bestätigt.

Der 64-jährige Glenn Ford kam laut einem CNN-Bericht am Dienstag (Ortszeit) frei, nachdem die Staatsanwaltschaft um seine Entlassung ersucht und ein Richter dem entsprochen hatte.

Er hatte seit 1984 für einen im Jahr zuvor verübten Mord an einem Juwelier in der Todeszelle gesessen, dabei aber stets beteuert, die Tat weder begangen noch an ihr beteiligt gewesen zu sein.