Köln (dpa) - Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen könnten sich nach Ansicht des Russlandbeauftragten der Bundesregierung weiter verschlechtern. Man wisse nicht, wie die russische Seite weiter agiert, sagte Gernot Erler im ARD. Die Pläne des Kremls für die Zeit nach dem Referendum auf der Krim seien nicht vorhersehbar. Russland werde dann möglicherweise versuchen, weitere Teile der Ukraine abzuschneiden, sagte Erler. Am Sonntag stimmen die Bürger der Halbinsel über einen Beitritt zu Russland ab.