Köln (dpa) - Pop, Rock oder Folk - beim deutschen Vorentscheid zum "Eurovision Song Contest 2014" gehen die Teilnehmer mit völlig unterschiedlichen Liedern ins Rennen.

"Es gibt keinen großen Favoriten", meinte der Graf von Unheilig, der wohl bekannteste der acht Kandidaten, am Mittwoch in Köln. Für ihn selbst werde es einer seiner schwersten Auftritte, weil er unter großer Anspannung stehe. "Wenn du gewinnen willst, musst du das ganze Land auf deine Seite ziehen." Seine Berühmtheit sehe er dabei nicht unbedingt als Vorteil.

Bei der Show "Unser Song für Dänemark" trifft der Graf auf Das Gezeichnete Ich, Elaiza, Madeline Juno, MarieMarie, Oceana, Santiano, und The Baseballs. Die ARD-Zuschauer können drei Mal abstimmen und so den Sieger bestimmen, der Deutschland am 10. Mai in Kopenhagen vertreten wird. Eine Jury gibt es dieses Mal nicht.^

Moderatorin Barbara Schöneberger freut sich auf die Show. "Mit über 40 Jahren kann ich endlich voll im Pop-Business dabeisein - das macht mich ja auch ein Stück jünger", scherzte sie.

Deutschland hat den seit 1956 veranstalteten europäischen Liederwettbewerb bisher zwei Mal gewonnen, zuletzt vor vier Jahren mit Lena Meyer-Landrut. Im vergangenen Jahr war Cascada für Deutschland angetreten und auf dem unrühmlichen 21. Platz gelandet.

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