München (dpa) - Im Münchner NSU-Prozess soll heute der frühere hessische Verfassungsschutzdirektor Lutz Irrgang als Zeuge gehört werden. Dabei soll es um die eigenartige Rolle gehen, die der ehemalige Verfassungsschützer Andreas T. beim NSU-Mord an Halit Yozgat 2006 in Kassel spielte. T. befand sich kurz vor und höchstwahrscheinlich auch während der Tat im hinteren Raum des Internetcafés, in dem laut Anklage die NSU-Terroristen Yozgat mit zwei Schüssen töteten. In seinen bisherigen Vernehmungen hatte T. behauptet, er habe von der Tat nichts mitbekommen.