Lenzerheide (dpa) - Maria Höfl-Riesch ist bei ihrer letzten Abfahrt des Winters schwer gestürzt.

Nachdem die Skirennfahrerin in Lenzerheide in der Schweiz schon vor ihrem Start als Gewinnerin der Disziplin-Wertung feststand kam die dreimalige Olympiasiegerin bei ihrer Fahrt zu Fall und rutschte in den Fangzaun. Höfl-Riesch schrie und musste danach lange behandelt werden. Ersten Verbandsangaben zu Folge besteht der Verdacht auf eine Verletzung im Oberarm- und Schulterbereich. Die Beine sollen wohl nicht verletzt sein. Höfl-Riesch soll mit einem Helikopter abtransportiert werden.

"Ich hab den Sturz von Maria nicht gesehen, habe nur gehört, dass es ein schwerer Sturz war", sagte die Österreicherin Anna Fenninger im ORF. Nach deren Fahrt stand Höfl-Riesch, die erkrankt an den Start gegangen waren, schon als Gewinnerin der Abfahrts-Wertung fest. Fenninger übernahm durch den Sturz die Führung im Gesamtweltcup und führt dort nun mit elf Punkten.

Höfl-Riesch ist die vierte Deutsche die Kristallkugel in der Abfahrt gewinnt. Vor Höfl-Riesch standen Katja Seizinger, Regina Häusl und Katharina Gutensohn schon im Schussfahrts-Klassement an der Spitze. Höfl-Riesch will nach dieser oder der nächsten Saison ihre große Karriere beenden.