Perth (dpa) - Die umstrittene Hai-Tötung vor Westaustralien geht trotz überwältigender Ablehnung in der Bevölkerung weiter. Mehr als 100 Tiere wurden bereits getötet. Die Gesamtpopulation der Haie sei trotz gegenteiliger Behauptungen von Tierschützern nicht gefährdet, sagte der Chef der Umweltschutzbehörde Westaustraliens, Paul Vogel, im Rundfunk. Die Behörden starteten das Programm im Januar - nach eigenen Angaben, um Schwimmer und Surfer zu schützen. In drei Jahren waren sieben Menschen bei Hai-Attacken umgekommen.