Frankfurt/Main (dpa) - Die Unsicherheit über den Ausgang der Krim-Krise ist auch am Donnerstag am deutschen Aktienmarkt spürbar.

Nach anfänglichen Gewinnen trat der Leitindex Dax zuletzt nahezu auf der Stelle, er fiel geringfügig um 0,10 Prozent auf 9180 Punkte. Bis einschließlich Mittwoch verlor der Dax im März mehr als fünf Prozent.

Der MDax lag bei einem Stand von 16 242 Punkten ebenfalls kaum verändert, der TecDax verlor 0,25 Prozent auf 1245 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone gab 0,12 Prozent auf 3062 Punkte ab.

Lufthansa-Papiere bekamen aufgrund der vorgelegten Jahreszahlen mächtig Auftrieb und legten knapp sechs Prozent zu. Europas größte Fluggesellschaft konnte mit dem Überschuss für das vergangene Jahr die Markterwartungen deutlich übertreffen, obwohl der Gewinn infolge von Sparmaßnahmen gesunken war.

Ohne Sondereffekte war das operative Ergebnis aber deutlich geklettert. Nach der Nullrunde vor einem Jahr sollen die Aktionäre nun auch wieder eine Dividende von 45 Cent pro Anteil erhalten. Positiv werteten Börsianer auch den Ausblick.

Enttäuscht zeigten sich die Anleger dagegen von der Unternehmensprognose von K+S. Die Aktien des Dünger- und Salzproduzenten verloren am Dax-Ende fast vier Prozent. Die Kasseler blieben nach einem Gewinneinbruch 2013 zurückhaltend für das laufende Jahr.

Aufgrund der spürbar niedrigeren Durchschnittspreise bei Kali- und Magnesium dürfte das Umfeld weiter schwierig bleiben, hieß es. Bereits am Vortag hatte das Unternehmen Eckdaten vorgelegt - negative Kommentare von Analysten sorgten am Donnerstag für zusätzlichen Druck auf die Aktie.