Berlin (dpa) - Die Ministerpräsidenten wollen die Schulferientermine der 16 Bundesländern zeitlich weiter entzerren. Dazu wollen sie heute in Berlin einen Beschluss fassen.

Danach sollen sich die sechswöchigen Sommerferien in den einzelnen Bundesländern künftig abwechselnd über einen Zeitkorridor von "weitmöglichst" 90 Tagen von Mitte Juni bis Mitte September erstrecken.

Für einige Länder wird dies einen wesentlich früheren Ferienstart bedeuten als bisher. Die Länder-Regierungschefs erwarten von ihren Kultus- und Wirtschaftsminister einen Kompromiss in dem langjährigen Streit um die Ferientermine. Die neue Regelung soll Staus auf den Straßen vermeiden, der Tourismusbranche entgegenkommen und zugleich auch pädagogischen Gesichtspunkten Rechnung tragen.

Die Ministerpräsidenten wollen sich auch mit der Höhe der Rundfunkgebühren befassen, der Zukunft der Spartenkanäle von ARD und ZDF sowie mit einem Jugendkanal.

Akuelle Ferienordnung bis 2017