Berlin (AFP) Die Bundesratsinitiative dreier rot-grüner Länder zur kompletten Abschaffung der Optionspflicht bei der doppelten Staatsbürgerschaft hat kaum Aussicht auf Erfolg. Der Antrag werde am Freitag zwar in den Bundesrat eingebracht, bislang gebe es aber keinen Antrag auf sofortige Abstimmung, sagte die nordrhein-westfälische Bundesratsministerin Angelica Schwall-Düren (SPD) am Donnerstag in Berlin. Sie ging zugleich auf Distanz zu dem Vorstoß von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. "Die Bundesratsinitiative ist nicht hilfreich, aber man sollte gelassen damit umgehen."