In ihrer Regierungserklärung zur Krim-Krise hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag im Bundestag mit mehreren Warnungen an Russland gewandt. Das politische Verhalten von Präsident Wladimir Putin führe zu massiven Schäden in der internationalen Wahrnehmung Russlands. Falls Putin seinen politischen Kurs fortsetzen sollte, hätte dies wirtschaftliche und politische Folgen für das Land. 

Außerdem nannte Merkel die Krim-Politik Putins eine "Katastrophe für die Ukraine" und eine Bedrohung für Anrainerstaaten. Bei einer Konfliktlösung stehe für die Bundesregierung "die territoriale Integrität der Ukraine nicht zur Disposition". Deshalb werde sich auch mit Putins weiterer Unterstützung des Krim-Referendums das Verhältnis zur Europäischen Union vollständig ändern.    

Eine militärische Lösung in der Krim-Frage lehnt Merkel weiter ab. Stattdessen warb sie vor den Mitgliedern des Bundestags für eine Mischung aus Gesprächen, Hilfen und Sanktionen.