Paris (AFP) In Frankreich geht am Freitag der erste Prozess zum Völkermord in Ruanda zu Ende. Die Verteidigung des angeklagten früheren ruandischen Offiziers Pascal Simbikangwa verlangte am Donnerstag vor einem Schwurgericht in Paris einen Freispruch. Sie sprach von einem "Kartenhaus" von Vorwürfen, die politisch motiviert seien und auf wenig vertrauenswürdigen Zeugenaussagen basierten. Die Anklage hatte zuvor lebenslange Haft für Simbikangwa gefordert, den sie als "Befehlsgeber" und "Völkermord-Leugner" bezeichnete.