Hannover (dpa) - Nach einem Rekordtief bei den Badetoten ist die Zahl im vergangenen Jahr kräftig in die Höhe geschnellt. 446 Menschen ertranken 2013 in Deutschland an der Küste, in Binnengewässern oder Schwimmbädern, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag in Hannover mitteilte.

2012 waren 383 Ertrunkene gezählt worden. Als einen Grund für den Anstieg nannte DLRG-Präsident Hans-Hubert Hatje den heißen Sommer, auch aber Einschnitte beim Schwimmunterricht an Grundschulen. Eine Risikogruppe sind ältere Menschen ab 50 Jahren, die ihre Fähigkeit mitunter überschätzen. Sie machten die Hälfte der Badetoten aus.

DLRG-Statistik