München (dpa) - Im Steuer-Prozess gegen Uli Hoeneß fordert die Anklage eine Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten für den Präsidenten des FC Bayern München. Es handele sich um einen besonders schweren Fall von Steuerhinterziehung, sagte Staatsanwalt Achim von Engel vor dem Landgericht München II. Eine wirksame Selbstanzeige, die die Verfolgung verhindern würde, liege nicht vor. Eine Selbstanzeige müsse zumindest so viele Angaben erhalten wie eine Steuererklärung. Das sei bis heute nicht der Fall, betonte von Engel.