München (dpa) - Im spektakulären Steuer-Prozess gegen Uli Hoeneß hat die Anklage eine Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten für den Präsidenten des FC Bayern gefordert. Es handele sich um einen besonders schweren Fall von Steuerhinterziehung, sagte Staatsanwalt Achim von Engel vor dem Landgericht München II. Hoeneß' Anwalt Hanns Feigen hält höchstens eine Bewährungsstrafe für angemessen, diese kann zwei Jahre nicht übersteigen. Zudem forderte er die Aussetzung des Haftbefehls. Falls das Gericht davon ausgehe, dass die Selbstanzeige wirksam sei, sei von Straffreiheit auszugehen.