München (AFP) Strafurteile von Land- und Oberlandesgerichten können von Angeklagten sowie der Staatsanwaltschaft durch eine sogenannte Revision vor den Bundesgerichtshof (BGH) gebracht werden. Die Karlsruher Richter überprüfen das strittige Urteil allerdings nur auf Rechtsfehler. An die so genannten tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, also etwa erhobene Beweise, ist der BGH gebunden. Die Revision dient neben der Wahrung der Rechte des Angeklagten vor allem auch einer einheitlichen Auslegung des Rechts in schwierigen Fällen.