Lenzerheide (dpa) - Die dreimalige Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch will spätestens in zwei Wochen über ihr Karriereende entschieden haben.

"In den Urlaub möchte ich das nicht mitnehmen, den Urlaub möchte ich auf jeden Fall genießen. Ich glaube, das kann ich nur, wenn da klare Verhältnisse herrschen", sagte die Skirennfahrerin am Tag nach dem vorzeitigen Saisonende in einem Interview der ARD. Die Entscheidungen soll "in den nächsten 10 bis 14 Tagen auf jeden Fall" getroffen werden.

Im letzten Abfahrtsrennen des Olympia-Winters war Höfl-Riesch am Mittwoch gestürzt. Sie zog sich einen Muskelfaserbündelriss an der Adduktorengruppe im linken Oberschenkel sowie eine schwere Prellung am linken Schulter- und Ellenbogengelenk zu. Darüber hinaus erlitt die 29-Jährige eine Kapselverletzung im linken Ellenbogengelenk.

Die Hoffnung auf den zweiten Gesamtweltcupsieg nach 2011 musste Höfl-Riesch deshalb aufgeben. "Wenn es so sein sollte, dass es wirklich vorbei ist, dann ist das natürlich kein schönes Ende gewesen. Aber trotzdem muss man einfach sagen, dass die Saison super war." Die kleine Kugel für die beste Abfahrerin der Saison war ihr schon vor ihrem Sturz nicht mehr zu nehmen gewesen. Zudem holte sie Olympia-Gold in der Kombination und Silber im Super-G.