Düsseldorf (dpa) - In Deutschland haben sich im vergangenen Jahr rund eine Million Beschäftigte an Arbeitskämpfen beteiligt.

Das waren rund 200 000 Menschen weniger als noch im Jahr zuvor, teilte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag in Düsseldorf mit. Dadurch fielen rund 551 000 Arbeitstage aus, rund 80 000 Tage weniger als 2012.

Die mit Abstand größten Warnstreiks fanden im Rahmen der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie mit rund 700 000 Beteiligten statt. Insgesamt verzeichneten die Tarifexperten im vergangenen Jahr 218 Tarifauseinandersetzungen. Das waren 32 weniger als im Jahr zuvor. Vier von fünf Arbeitskämpfen fanden davon in der Dienstleistungsbranche statt.