Ankara (AFP) Nach den massiven Protesten gegen seine Regierung hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan seinen Gegnern vorgeworfen, vor den Kommunalwahlen gezielt Chaos zu schüren. Opposition, Medien und Teile der Geschäftswelt versuchten, gegen ihn Stimmung zu machen, indem sie "die Straße provozieren und terrorisieren", sagte Erdogan bei einer Kundgebung im osttürkischen Mersin am Donnerstag. Am 30. März sind in der Türkei Kommunalwahlen angesetzt. Erdogan hatte Anfang des Monats gesagt, er werde bei einer Niederlage seiner AKP-Partei zurücktreten.