Berlin (AFP) Der berühmte mittelalterliche Welfenschatz des Berliner Kunstgewerbemuseums ist nach Einschätzung der zentralen deutschen Prüfkommission kein Fall von NS-Raubkunst. Sie sei nach eingehender Untersuchung zu der Auffassung gekommen, dass es sich bei dem Erwerb der Sammlung durch den preußischen Staat im Jahr 1935 nicht um einen "verfolgungsbedingten Zwangsverkauf" gehandelt habe, teilte die sogenannte Beratende Kommission für die Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter am Donnerstag in Berlin mit.