Lidl, Deutschlands zweitgrößter Discounter für Lebensmittel, hat sich aufgrund strategischer Differenzen von seinem Vorstandschef getrennt. Karl-Heinz Holland und Lidl hätten wegen "unterschiedlicher, nicht überbrückbarer Auffassungen betreffend der künftigen strategischen Grundausrichtung" ihre Zusammenarbeit beendet, teilte das Unternehmen mit.

Holland war mehr als 23 Jahre für Lidl tätig, seit 2008 als Vorstandschef. Mit Standorten in über 20 Ländern ist es der führende Lebensmitteldiscounter in Europa. Holland habe viel zu dieser Entwicklung beigetragen, hieß es.    

Lidl trennte sich ebenfalls von Einkaufsvorstand Dawid Jaschok. Auch hier wurden "nicht überbrückbare Auffassungen betreffend der zukünftigen Geschäftsausrichtung" als Grund genannt. Lidl hat eigenen Angaben zufolge in Deutschland rund 3.300 Filialen mit rund 70.000 Mitarbeitern.