Moskau (dpa) - In der Krim-Krise hat Russland "gesetzwidrige" Zwangsmaßnahmen der EU und der USA kritisiert. Einseitige Sanktionen hätten nie etwas Gutes gebracht, sie seien illegitim, sagte Außenminister Sergej Lawrow vor dem Parlament in Moskau. Nur der UN-Sicherheitsrat könne solche Maßnahmen treffen, sagte Lawrow der Agentur Itar-Tass zufolge. Die Europäische Union und die USA hatten etwa Kontensperrungen und Einreiseverbote für ranghohe Politiker aus Russland und von der Krim beschlossen. Moskau droht seinerseits mit Gegensanktionen.