London/Berlin (dpa) - Die USA und die Ukraine wollen nach einem Zeitungsbericht an einer für Juli geplanten gemeinsamen Militärübung ungeachtet der Krim-Krise festhalten.

Auch Großbritannien werde Soldaten in das Manöver mit dem Namen "Rapid Trident" schicken, habe sich aber noch nicht entschieden wie viele, berichtete der britische "Guardian" unter Berufung auf Londoner Regierungsquellen.

Die Teilnahme der Bundeswehr ist noch offen. Im Mai finde eine abschließende Planungskonferenz für die Übung statt, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der dpa. "Bis dahin wird gründlich geprüft, ob eine Teilnahme vertretbar ist." Die Bundeswehr wäre mit einzelnen Beratern dabei.

Das Manöver findet seit 2006 jährlich statt. Es soll dazu dienen, die Handlungsfähigkeit von Streitkräften der Nato und von Partnerstaaten zu verbessern. Im vergangenen Jahr hatten sich rund 1300 Soldaten aus 16 Ländern, darunter auch aus Deutschland, beteiligt.