Kampala (SID) - Mehrere Langstrecken-Läuferinnen aus Uganda haben einem Trainer des nationalen Verbandes sexuellen Missbrauch vorgeworfen. Die Vorfälle sollen sich einem Bericht des Daily Monitor zufolge während eines einmonatigen Trainingslagers vor den afrikanischen Crosslauf-Meisterschaften in der vergangenen Woche ereignet haben.

"Er ist mitten in der Nacht aufgewacht und in unseren Raum gekommen", wird eine namentlich nicht genannte Läuferin in der Zeitung zitiert: "Er hat uns mit dem Rauswurf gedroht, wenn wir etwas erzählen würden. Es war schrecklich. Es gab keine weiblichen Trainer, an die wir uns hätten wenden können. Manchmal hat er eine oder zwei von uns in sein Haus gerufen und Prügel angedroht, falls wir uns gewehrt hätten."

Der Name des Trainers wurde in der Zeitung nicht genannt. Sowohl die Polizei als auch der Leichtathletik-Verband Ugandas seien eingeschaltet, hieß es.