Stuttgart (dpa) - Red Bull hat anscheinend offiziell Berufung gegen die nachträgliche Disqualifikation seines Rennfahrers Daniel Ricciardo beim Großen Preis von Australien eingelegt.

Wie das Fachmagazin "Autosport" auf seiner Online-Ausgabe berichtet, habe das Team des vierfachen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel beim Internationalen Automobil-Verband FIA vor Ablauf der Frist seine Unterlagen schriftlich vorgelegt. Dies habe ein FIA-Sprecher bestätigt.

Ricciardo hatte beim Saisonauftakt in Melbourne ursprünglich den zweiten Platz belegt. Die Rennkommissare disqualifizierten den Australier Stunden nach seinem Heimrennen, weil nach ihrer Analyse mehr als die zulässigen 100 Kilogramm Benzin pro Stunde in den Motor geflossen seien. Red Bull hatte während des WM-Laufes darüber Bescheid erhalten, diese Messungen aber als nicht stichhaltig bewertet und sich auf seine eigenen Daten verlassen.

Die FIA muss nun über die Berufung entscheiden. Möglicherweise passiert dies noch an diesem Wochenende. Am 30. März findet in Malaysia das zweite Saisonrennen statt.

http://www.autosport.com/news/report.php/id/113023