Düsseldorf (dpa) - Der Entzug des Doktortitels der ehemaligen Bundesministerin Annette Schavan (CDU) steht heute auf dem Prüfstand des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts. Die Universität Düsseldorf hatte Schavan den Titel im Februar 2013 wegen vorsätzlicher Täuschung nach 33 Jahren aberkannt.

Schavan soll aus Sekundärliteratur abgeschrieben haben, ohne dies kenntlich gemacht zu haben. Dagegen hatte die 58-Jährige geklagt. Schavan darf ihren Doktortitel weiterführen, bis seine Aberkennung durch die Uni rechtskräftig vom Gericht bestätigt wird.

Die CDU-Politikerin war wenige Tage nach dem Titelentzug als Bundesbildungsministerin zurückgetreten. Sie ist im Gespräch für den Posten als deutsche Botschafterin beim Vatikan.

Erklärung der Uni Düsseldorf

Schavanplag

Erklärung Anwaltskanzlei