Paris (AFP) Eine Hilfsorganisation warnt nach der Angliederung der Krim an Russland vor den Folgen für die Drogenabhängigen auf der Halbinsel. Mehr als 14.000 Krim-Bewohner, die sich Rauschgift spritzen, drohten von lebenswichtigen Behandlungen abgeschnitten zu werden, teilte die in London ansässige HIV/Aids-Allianz am Donnerstag mit. Besonders gefährdet seien 800 Patienten, die unter ärztlicher Aufsicht synthetische Ersatzdrogen verabreicht bekommen, um die Übertragung von HIV durch verunreinigte Spritzen zu verhindern.