Augsburg (dpa) - Seit mehr als zwei Monaten bangen die Mitarbeiter der katholischen Verlagsgruppe Weltbild um ihre Arbeitsplätze. Nun will Weltbild-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz der Belegschaft heute den Stand der Sanierung des Unternehmens erläutern.

Anschließend wollen der Betriebsrat und die Gewerkschaft Verdi die Öffentlichkeit über einen eventuell geplanten Personalabbau und die Verhandlungen zu einem Sozialplan informieren.

Geiwitz hatte von Anfang an betont, dass er eine Zerschlagung des Konzerns verhindern und deswegen einzelne Betriebsteile nicht allein verkaufen möchte. Er sucht seit Januar nach Investoren für das Unternehmen, das seit Jahrzehnten im Buch- und Medienhandel aktiv ist. Mehr als 3500 Beschäftigte sind bei der insolventen Weltbild-Mutter und der Tochter, die die 220 Geschäfte betreibt, von der Pleite betroffen.