Berlin (dpa) - Eine gesetzliche Preisbremse soll Mieter besser vor überteuerten Mietverträgen und aufgezwungenen Maklerkosten schützen. Bundesjustizminister Heiko Maas legte jetzt einen Gesetzentwurf vor, der massive Kostensprünge vor allem in Großstädten mit knappem Wohnungsangebot eindämmen soll. Bei einem Mieterwechsel darf die neue Miete demnach künftig maximal zehn Prozent über dem ortsüblichen Niveau liegen. In welchen Regionen dies greift, sollen die Länder für fünf Jahre festlegen können. Von Hauseigentümern und der Immobilienbranche kam scharfe Kritik.