Wiesbaden (dpa) - Das Agieren des Bundeskriminalamts im Zusammenhang mit dem Kinderpornografie-Ermittlungen gegen Sebastian Edathy wirft erneut Fragen auf. Nach neuen Informationen hätte das Amt schon früher als erst im Oktober 2013 von dem Verdacht gegen den damaligen SPD-Bundestagsabgeordneten wissen können. Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach hält eine neue Anhörung des BKA-Präsidenten Jörg Ziercke deshalb für nötig. Das BKA räumte die Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" im Kern ein - es bestreitet aber eine wissentliche Verschleierung.