Köln (AFP) Der frühere luxemburgische Regierungschef Jean-Claude Juncker hat sich für den Fall weiterer Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland für Strafmaßnahmen im Finanzsektor ausgesprochen. "Gerade die russischen Oligarchen" hätten "jedes Interesse daran", dass die Finanzflüsse mit der EU und den USA bestehen blieben, sagte Juncker, der Spitzenkandidat der konservativen Europäischen Volkspartei für die Europawahl ist, am Freitag im Deutschlandfunk. "Ich hielte Sanktionen im Finanzsektor für die geeigneteren, wenn es denn dazu kommen müsste, dass wir in Stufe drei der Sanktionen eintreten müssen", führte er aus.