Berlin (dpa) - Deutsche Unternehmen legen angesichts der Krise auf der Krim Investitionen in Russland auf Eis. "Wir hören von der Auslandshandelskammer in Moskau, dass Investitionen zumindest verschoben werden.

Manche werden jetzt auch schon gänzlich in die Tonne gesteckt. Kapital fließt ab", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des DIHK, Volker Treier, im ARD-"Morgenmagazin". Auch deutsche Banken stuften Russland inzwischen als riskanteren Geschäftspartner ein und vergäben weniger Kredite.

Treier betonte die Bedeutung Russlands als Wirtschaftspartner. In Russland seien 6200 deutsche Firmen mit 250 000 bis 300 000 Beschäftigten aktiv.