Frankfurt/Main (SID) - Die 36 deutschen Profifußball-Vereine haben gegen die Einführung einer Torlinientechnik gestimmt. Das ergab die Ligaversammlung am Montag in Frankfurt/Main. Damit bleibt die englische Premier League die bislang einzige Liga, die auf die technische Unterstützung der Schiedsrichter baut. Der Weltverband FIFA setzt zudem ein Kamerasystem bei der WM in Brasilien ein.

Auslöser der monatelangen Diskussion war am 18. Oktober das "Phantomtor von Sinsheim". Bayer Leverkusens Torjäger Stefan Kießling hatte im Spiel bei 1899 Hoffenheim den Ball durch ein Loch im Außennetz geköpft, der von Schiedsrichter Felix Brych (München) gegebene Nicht-Treffer musste in der Folge vom DFB-Sportgericht bestätigt werden.