Berlin (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel ist beunruhigt über die Präsenz russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine. Ihr Regierungssprecher Steffen Seibert sagte in Berlin: Eine Verstärkung der Truppen in dieser Region könne nicht als Bemühung um Entspannung verstanden werden. Merkel habe das in ihrem Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin deutlich gemacht. Die Annexion der Krim verstoße "unzweifelhaft" gegen das Völkerrecht und werde nicht anerkannt, machte sie deutlich. Moskau trage die Verantwortung dafür, dass es auf der Krim nicht zu einem Blutvergießen komme.