Washington (dpa) - Bei einem massiven Erdrutsch im US-Staat Washington sind wenigstens acht Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 18 Menschen wurden am späten Abend (Ortszeit) noch vermisst, wie die "Seattle Times" berichtete.

Die Suche soll heute fortgesetzt werden. Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, schwinde jedoch. Nach wochenlangen schweren Regenfällen hatte sich am Samstag von einem Berg bei Oso in Snohomish County plötzlich eine riesige Schlammlawine gelöst. Sie riss Häuser mit sich und rollte in einen Highway sowie in einen Fluss.

Der örtliche Feuerwehrchef Travis Hots sagte auf einer Pressekonferenz, die Vermissten hätten sich in Siedlungen direkt auf dem Kurs der Schlammlawine befunden. Die Erdmassen seien schlüpfrig und instabil, das erschwere die Suche der Rettungsteams.