Oso (dpa) - Mit Spürhunden, Hubschraubern und elektronischen Geräten ist die Suche nach Vermissten in einer Schlammlawine im US-Westküstenstaat Washington weitergegangen. Nach dem tödlichen Erdrutsch in der ländlichen Gemeinde Oso war der Verbleib Dutzender Menschen zunächst ungeklärt. Es seien 108 "Berichte über Namen" von möglichen Vermissten eingegangen, hieß es vom Notfallmanagement im Snohomish County. Diese Angabe sei noch vage und entspreche am Ende nicht unbedingt der Zahl der Toten oder Vermissten, erklärte er. Bei dem Erdrutsch kamen mindestens acht Menschen ums Leben.