München (dpa) - Die BayernLB ist im Schlussquartal des vergangenen Jahres wieder tief in die roten Zahlen gerutscht.

Zwischen Oktober und Dezember verbuchte die Landesbank einen Verlust von 520 Millionen Euro.

Der scheidende Vorstandschef Gerd Häusler begründete das Minus am Mittwoch in München vor allem mit Belastungen durch die ungarische Tochter MKB sowie Rückstellungen für einen Stellenabbau bei der BayernLB.

Dank besserer Zahlen in den ersten neun Monaten schrieb die Bank für das Gesamtjahr zwar einen Gewinn nach Steuern von 124 Millionen Euro.

Im Vergleich zum Vorjahr entsprach das aber einem Rückgang um mehr als 80 Prozent. "Der Jahresabschluss 2013 zeichnet ein ungeschminktes Bild der Bank", sagte Häusler.