Pittsburgh (SID) - Der deutsche Eishockey-Nationaltorhüter Thomas Greiss war beim 3:2-Überraschungserfolg der Phoenix Coyotes beim Favoriten Pittsburgh Penguins der große Rückhalt. Der gebürtige Füssener entschärfte 23 von 25 Schüssen und erhielt dafür ein Sonderlob von Trainer Dave Tippett: "Es war ein hartes Auswärtsspiel. Greiss hat einige Paraden gezeigt, als es drauf ankam." Greiss stand für den weiter verletzten Stammkeeper Mike Smith im Gehäuse. Den Siegtreffer gegen das Team um Superstar Sidney Crosby erzielte Mikkel Boedker in der 34. Minute.

Phoenix festigte mit dem Erfolg Platz acht im Westen und verhinderte damit gleichzeitig die vorzeitige Qualifikation der Penguins für die Meisterschaftsrunde. Mit 97 Punkten und Platz zwei hinter den Boston Bruins um Nationalverteidiger Dennis Seidenberg (104) dürfte dies aber nur noch eine Frage der Zeit sein.

Die Nummer eins in der NHL sind weiter die St. Louis Blues, die nach dem 5:3 bei den Toronto Maple Leafs 105 Zähler auf dem Konto haben. Das Schlusslicht in der besten Liga der Welt ist weiterhin Buffalo mit dem deutschen Verteidiger Christian Ehrhoff. Die Sabres kassierten mit dem 0:2 vor eigenem Publikum gegen Rekordmeister Montreal Canadiens bereits die 52. Saisonpleite.