Porto Alegre (SID) - Aufatmen in der Fußball-WM-Stadt Porto Alegre: Mit der Absegnung eines Gesetzentwurfs zum Steuererlass hat das Landesparlament am Dienstagabend den Weg zur Finanzierung der sogenannten temporären Einrichtungen rund um das Stadion Beira-Rio freigemacht und das bei einem Nein drohende WM-Aus abgewendet.

Nun kann die Auswahl der Firmen beginnen, die umgerechnet 7,8 Millionen Euro für Zelte der Medienvertreter, Volunteers und geladenen Gäste sowie Einrichtungen für Energieversorgung, Technologie und Sicherheit zusammentragen sollen. Im Gegenzug erhalten die Unternehmen Steuererlass in Höhe der aufgebrachten Summe sowie Möglichkeiten zur Werbung im Umfeld des Stadions.

Weitere 1,5 Millionen Euro werden Stadt und Land beisteuern. Mit diesem Geld soll Material angeschafft werden, das anschließend bei anderen Anlässen verwendet werden kann. Die Suche nach Finanzpartnern und der Aufbau der Zeltstadt wird gut zweieinhalb Monate vor WM-Start nun zum Wettlauf gegen die Zeit.

Die Arena Beira-Rio ist eines von drei klubeigenen Stadien bei der zwölf Spielstätten umfassenden WM. Inhaber Internacional Porto Alegre hatte sich geweigert, trotz entsprechenden Passus´ im Vertrag mit dem Weltverband FIFA auch noch für die temporären Einrichtungen rund um das Stadion aufzukommen, weshalb Porto Alegre der WM-Ausschluss drohte.