Rangun (AFP) Nach Attacken gewalttätiger Buddhisten auf die Büros internationaler Organisationen im Westen Birmas sind dutzende humanitäre Helfer unter Polizeischutz gestellt worden. Insgesamt 71 Mitarbeiter von neun Hilfsorganisationen, knapp die Hälfte davon Ausländer, seien in Sicherheit gebracht worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Deutsche sind nach vorläufigen Erkenntnissen des Auswärtigen Amts in Berlin nicht dabei. Auslöser der Krawalle im Bundesstaat Rakhine waren Vorwürfe buddhistischer Gruppen, wonach muslimische Minderheiten ihnen gegenüber bevorzugt behandelt worden sein sollen.