Berlin (AFP) Die anhaltende Krise um die Ukraine könnte nach Ansicht von Experten China bewegen, seine bisherige Zurückhaltung in der Außenpolitik aufzugeben. Mit der Annexion der Krim sei Russland "in eine Richtung vorgeprescht, die China gar nicht gefallen kann", sagte der Direktor des Mercator-Instituts für Chinastudien (MERICS), Sebastian Heilmann, der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. China habe in seiner Außenpolitik das Prinzip der Nichteinmischung in nationalstaatliche Angelegenheiten immer stark betont. "Was passiert ist auf der Krim, kann für China kein akzeptabler Präzedenzfall sein."