Luxemburg (dpa) - Internetanbieter können nach einem EU-Urteil verpflichtet werden, illegale Webseiten zu sperren. Die Sperrmaßnahmen müssen aber ausgewogen sein. Das hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entschieden. Das Urteil betrifft Webseiten, die illegale Kopien von urheberrechtlich geschütztem Material verbreiten. Konkret ging es um die Seite kino.to und den österreichischen Internetanbieter UPC Telekabel. Das Filmstudio Constantin Film und die Produktionsgesellschaft Wega hatten geklagt, weil auf der Webseite illegale Kopien ihrer Filme verbreitet wurden.