Washington (dpa) - Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten ist im Schlussquartal 2013 etwas stärker gewachsen als bisher gedacht. Auf das Jahr hochgerechnet lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA 2,6 Prozent höher als im dritten Quartal.

Dies teilte das Handelsministerium mit. Ende Februar hatte das Ministerium eine Rate von 2,4 Prozent genannt. Bankvolkswirte hatten nun im Schnitt mit einer Rate von 2,7 Prozent gerechnet.

Verglichen mit dem dritten Quartal, als die amerikanische Wirtschaft um annualisiert 4,1 Prozent gewachsen war, hat sich das Tempo spürbar verlangsamt. Im zweiten Quartal war die Wirtschaftsleistung um annualisiert 2,5 Prozent gewachsen, nach 1,1 Prozent im ersten Quartal.

Das etwas stärkere Wachstum zum Jahresende geht vor allem auf höhere Ausgaben der privaten Haushalte zurück. Die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung ausmachen, wuchsen mit 3,3 Prozent so stark wie seit drei Jahren nicht mehr. Bisher war eine Rate von 2,6 Prozent genannt worden. Die Investitionen erhöhten sich hingegen etwas schwächer als bislang bekannt. Auch der Lageraufbau der Unternehmen fiel geringer aus.