London (dpa) - Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat im millionenschweren Skandal um Bestechungsgelder beim Zivilverfahren in London auch die zweite Hürde genommen. Die Berufung der Münchner Constantin Medien AG gegen ein Urteil vom 20. Februar wurde vom High Court in London abgewiesen.

Das Gericht hatte im Februar erklärt, es habe zwar Bestechung vorgelegen, die Münchner Firma habe aber nicht nachweisen können, dass ihr dadurch tatsächlich ein Schaden entstanden ist. Ecclestone bleibt allerdings auf vier Millionen Pfund (4,7 Millionen Euro) Anwaltskosten sitzen.