Jerusalem (AFP) Nach einwöchigen Ermittlungen ist eine israelische Menschenrechtsorganisation zu dem Schluss gekommen, dass die israelische Armee für den Tod eines Kindes an der Sperranlage im Süden des Westjordanlands verantwortlich ist. Die israelischen Soldaten hätten ohne Vorwarnung mit scharfer Munition auf drei Schüler geschossen, die im Grenzbereich Küchenpflanzen sammelten, hieß es in einem am Mittwochabend veröffentlichten Bericht der Gruppe B'Tselem. Der 14-jährige Jussef Sami Schawamreh war bei dem Vorfall Mitte vergangener Woche nahe seines Heimatdorfes Deir al-Asal al-Tachta tödlich getroffen worden.