Ankara (AFP) Trotz Proteststürmen im In- und Ausland nimmt Recep Tayyip Erdogan seinen Kritikern ein weiteres Sprachrohr: Drei Tage vor der Kommunalwahl ließ der wegen diverser Affären enorm unter Druck stehende türkische Regierungschef nach dem Kurzbotschaftendienst Twitter am Donnerstag auch das Videoportal YouTube sperren. Inzwischen soll es nicht mehr nur um Korruption und Vetternwirtschaft, sondern auch um Pläne für einen Militärschlag gehen.