Genf (AFP) Ein Komitee des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen hat den Umgang Lettlands mit russischsprachigen und anderen Minderheiten kritisiert. In dem Baltenstaat würden Angehörige von Minderheiten durch strikte Sprachvoraussetzungen auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert, hieß es in einem am Donnerstag in Genf vorgelegten Bericht. Selbst im Privatsektor würden Menschen mit einem Sonderstatus anstelle der lettischen Staatsbürgerschaft - sogenannte Nichtbürger - "von einigen Berufen" ausgeschlossen. Diese Gruppe macht etwa 13 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Das UN-Komitee forderte nun Gegenmaßnahmen.