Genf (AFP) Das Menschenrechtskomitee der Vereinten Nationen hat die weltweiten Spähprogrammen der US-Geheimdienste scharf kritisiert und deren Zügelung gefordert. Überwachung dürfe nur "im Einklang mit rechtlichen Prinzipien" erfolgen, mahnte der für den Bericht des Komitees über die USA zuständige Schweizer Rechtsexperte Walter Kälin am Donnerstag in Genf. Nötig sei eine "klare, detaillierte Regelung mit Absicherung für diejenigen, die unter Beobachtung stehen". Die Überwachung müsse zudem "auf Fälle, in denen sie notwendig und gerechtfertigt ist, beschränkt werden", sagte Kälin.