Rangun (dpa) - Ausländische Mitarbeiter von Hilfsorganisationen sind vor dem Auftakt der umstrittenen Volkszählung in Birma zur Zielscheibe aufgebrachter Buddhisten geworden. Etwa 300 Leute hätten in der Unruheregion Rakhine die Büros der Malteser sowie weiterer Organisationen umzingelt und mit Steinen beworfen, berichtete U Win Myaing, Sprecher der Regionalregierung. Buddhisten argwöhnen, dass Ausländer die von ihnen verhasste Minderheit der muslimischen Rohingya stärker unterstützt als die buddhistische Bevölkerung.