Sepang (SID) - Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (83) hat in der Sound-Debatte der Königsklasse noch einmal nachgelegt. "Es ist ein bisschen besser, als wir gedacht haben. Wenn wir jetzt noch ein bisschen aufdrehen könnten, dann wären wir zufrieden. Ich wünschte, ich könnte es selbst aufdrehen", sagte der Engländer nach dem freien Training zum Großen Preis von Malaysia bei Sky Sports.

"Alle Veranstalter beschweren sich mit denselben Argumenten, wir müssen also sehen, was passiert", so Ecclestone, der noch einmal betonte: "Am Fernseher hört es sich schrecklich an." Aber das sei nicht das größte Problem, es zähle vielmehr der Eindruck vor Ort für die Fans und die Atmosphäre.

Der Sound der neuen Turbo-Motoren hatte nach dem Saisonauftakt im australischen Melbourne zu heftigen Diskussionen geführt. Veranstalter befürchten rückläufige Zuschauerzahlen, Fahrer wie Weltmeister Sebastian Vettel (26/Heppenheim) fühlen sich an einen Staubsauger erinnert und vermissen das Kreischen der V8-Motoren.